Gedichte


 

Angreifer übertölpeln Online existierende Feed-Dämonen.

Packen sie, reißen sie,

ohne zu schonen.

 

Boomloop lässt mich nicht teil haben

An der schönen neuen Welt.

 

Minianwendungen breiten ihre Flügel aus,

es gibt nichts, was sie hält.

 

Halt mich, halt mich

Bevor ich mich völlig „verwelt“!

 

Ungetüme, die aus dem Schatten treten

-      Netze, spannen

lange schon unsere Welt verkleben.

 

Zaubertassen

mit Zaubertee gefüllt

heilen

Qualen, die niemals

enden wollen.

Oberflächliche

Betäubung

Trügerisch,was sich so

wahr und rein anfühlt.

Keine Gedanken

an das Erwachen;

Grausamkeiten in

ferner Zukunft,

uninteressant.

Die Menschen

wohl kaum schnell

genug.

Der Rhythmus zieht

an ihnen vorbei,

ohne das ihr Herz

mit kommt.

Mit beschäftigten

Herzen und schneller

Zunge, formen sie

ohne zu wissen

können nur

können nur, ohne zu wissen

wohin.

Wenn sie Schauen;

Leere

in sich, um sich.

Bunte Strahlen,die

Schatten formen,

um sie einzuhüllen.

Spiegeln sie Selbst,

ohne zu zeigen

wer sie sind, ohne

es zu wissen.

Wiederholungen,

die Zyklen schreiben

wollen,

doch unvollständig

bleiben.

Nicht fassen

kann Zeit, noch Raum.

Das Geschehen

unmittelbar

in vollen Zügen

einziehen ein ein

Aufnehmen, das

Entstehen von Etwas

geschaffen von allen

- genossen allein.

Niemand vermag,

denn keiner ist gewillt.

Eigene Welten

aneinander gequetscht

Reibung,

verursacht gestutzte

Stunden, welche

in sich so lange

gezogen, das kein

Atem ausreicht

um die Luft

zu klären.

Kleine Monde

zieren den künstlichen

Himmel,

ohne das jemand

hinaufschauen kann.

Verkrampft im eigenen

Schaffen.

Das Ziehen, das Zögern

befremdliches Zerreissen

Zerbröckelt, gebrochen

nicht der Wille und doch,

keine Rettung.

Gerüche und Klänge

vermengen sich

zerfleischen Köpfe

kleine Stücke

kleine Stücke

unbrauchbar gemacht

sehr lebbar jedoch

- Entpuppungen

Durch Straßen

namenlos

wandelt er

wortlos

um zu finden

gedankenlos

was er niemals gesucht hat

Schön frisiert

nennt es der eine

Als Leergut

bezeichne ich´s

Herr Heine

Was die Menschen

in die Sphäre

würgen und

mit ihren klangvoll

Namen dafür

bürgen

Doch wundern

tut´s mich nicht,

denn leer ist

nicht nur ihr

Gesicht

Denn leer ist auch

ihr Gut,

welches sich in

Gedanken formen

tut

Tapsige Füße

voreinander gesetzt

hoppla

eins, zwei

kleine Welten versetzt

 

Horizonte verändern,

verschieben,

ergänzen sich jetzt

 

Bilder die zu einander finden

Fragen durch Namen ersetzt

 

Losgelassene Hände

reiben sich unstet

fangen beherzt

 

Entdecker,

geboren zum finden,

stürzen, beginnen

zuletzt

 

Verweilende Momente

so kurz und so prall.

Man scherzt

und lässt sie doch

ziehen

 

Strahlende Krähen

tanzen über Gesichter

Es schmerzt

das Stichlein

im Herzen

 

Zurück bleiben

aufgeschlagene

Bücher,

durch neue Geschichten

für teure Abende

ersetzt.

 

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